5 Fragen an Cloud Anbieter

Ist die Cloud zertifiziert?

Einen ersten Eindruck von der Qualität eines Cloud-Anbieters können potenzielle durch Zertifikate gewinnen. Solche Gütesiegel stellen etwa EuroCloud oder der TÜV aus. Doch ein genauerer Blick auf die Aussagekraft des jeweiligen Siegels ist unabdingbar. Wird beispielsweise nur die Technik unter die Lupe oder auch als Qualifizierung des Personals?

Was heißt Verfügbarkeit?

Cloud-Anbieter werben beispielsweise mit 99,9 Prozent Verfügbarkeit. Doch Verfügbarkeit kann sehr unterschiedlich seinn. So könnte ein Dienst zwar verfügbar, aber zeitweise so langsam sein, dass er praktisch unbenutzbar ist.

 

 

Wie schützen Sie meine Daten?

Je konkreter die Antworten, desto besser. Manche Anbieter verstecken sich hinter allgemeinen Aussagen. Wer als Kunde Risiken abschätzen will, muss aber genau wissen, wie die Cloud-Infrastruktur vor physischen und digitalen Angriffen geschützt wird. Es gibt Anbieter, die solche Informationen nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung herausgeben.

Wo werden meine Daten gespeichert? 

Anbieter sollten Standorte von Rechenzentren offenlegen. Und es sollte auch geklärt sein, welcher Gerichtsstand gilt und welche behördlichen Anordnungen dazu führen könnten, dass der Anbieter Dritten Zugriff gewähren muss.

Wie werden Daten gelöscht?

Daten unwiderruflich zu löschen, ist nicht so einfach. Besonders kompliziert wird es, wenn die Daten aus Sicherheitsgründen mehrfach redundant gespeichert sind. Ein Cloud-Anbieter sollte darlegen können, welche Strategie zum sicheren Löschen er verfolgt.

Weitere Informationen auf der Website des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik: www.bsi.bund.de