Datenmengen sicher und schell übertragen

Konstruktionsdaten, Bilder aus der Medizin, Grafiken, Filme – wenn große Dateien übertragen werden müssen, scheiden E-Mail und Dropbox schnell aus. Fast immer muss eine eigene Lösung her.

Das Ingenieurbüro hat im Auftrag ein Maschinenteil konstruiert. Der Kun- de soll jetzt die Konstruktionsdaten inklu- sive 3D-Simulation zur ersten Sichtung erhalten. Fünf Gigabyte umfassen sie, das ist etwa die Kapazität einer her- kömmlichen DVD. Zwischen Ingenieur- büro und Kunde liegen 500 Kilometer. Die Daten sind viel zu groß, um sie in einer E-Mail zu verschicken, der klassi- sche Weg bei Dateianhängen bis circa zehn Megabyte. Fast so einfach wie per E-Mail wäre es, die Daten auf eine DVD zu brennen oder auf einem USB-Stick zu speichern und diese physischen Medien per Post zum Kunden zu schicken. Doch diese Variante birgt Risiken: .

Wie garantiert der Absender, dass die Lieferung wirklich ankommt und nicht in fremde Hände gerät? Nicht selten unterliegen Daten der Geheimhaltung, das Beispiel der Konstruktionspläne für das Maschi- nenteil gehört dazu. Die Medien persön- lich vorbei bringen? Der Aufwand erscheint für eine erste Sichtung doch et- was groß. Würde man das immer so handhaben, kämen für die nächsten Versionen der Konstruktionen und deren Sichtung ein paar Tausend Kilometer zusammen

Betriebssicherheit in Gefahr?
 Der sinnvollste Weg ist in diesem Fall das Verschicken über das Internet. Dafür gibt es inzwischen viele kommerzielle Anbieter wie Dropbox, We Transfer oder Rapidshare. Die Benutzung dieser Anbieter ist sehr einfach: Datei(en) per Browser hochladen, dem Empfänger freigeben und ihm einen Link zukommen lassen. Dieser lädt sich die Datei dann auf sein System.